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BLASTERPARTS BLOG
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Mittwoch, 1. April 2020

Mittwoch, 1. April 2020

Nerf Ultra

Neue Darts, neues Design, neue Reichweitenangaben – Die neue Nerf Ultra Serie verspricht viel! Wir haben uns einmal angesehen was versprochen wird und was bisher gehalten wurde.

Die neue Nerf Ultra Serie ist das neue Prestige Objekt von Nerf. Ein neuer innovativer Dart und nie dagewesene Reichweiten bei punktgenauer Treffsicherheit sollen die Nerf Ultra Serie auszeichnen.

Ultra One

Der erste Blaster kommt entsprechend prunkvoll daher. Die Ultra One ist weiß mit goldenen Details. Technisch ist der Blaster nichts neues und nicht sehr innovativ. Fest verbaute 25-Dart-Trommel, semi-automatisch mit Flywheels betrieben. Das gab es in der Vergangenheit in dieser Form bereits bei Nerf und anderen Herstellern mit Elite Dart-Kaliber und vollautomatisch mit Nerf Mega Darts.

Auch die Reichweitenangabe ist leider übertrieben. „Up to 120 Feet“, also bis zu 36,5m schafft der Blaster bei keinem, der ihn getestet hat. Unter perfekten Bedingungen (Frische Batterien, Leere Sporthalle ohne Luftzug, Angewinkelt geschossen) haben die einschlägig bekannten Youtuber nur maximal 100 Feet, etwa 30,5m, geschafft. Auch von „Punktgenauer Genauigkeit“ kann auf diese Distanz keine Rede mehr sein. Ein Scheunentor ist wohl das Kleinste, was man zu treffen hoffen darf. Alles in allem ein eher Enttäuschender Auftritt von Nerfs neuem Flaggschiff Blaster.

Ultra Two

Die Ultra Two ist ein sehr schicker rearloading Flywheel Revolver der vor allem dadurch auffällt, dass er mit 6 AA-Batterien betrieben werden will. Man hat also direkt 9V Grundleistung. In den bisherigen Reviews auf YouTube kommt aber auch dieser Blaster nicht auf die versprochenen 36,5 Meter Reichweite. Es gibt jedoch bereits erste Umbausets, um den Blaster auf Elite Kaliber umzurüsten. Der vergleichsweise günstige Preis von 24,99$ in den USA mit der Möglichkeit ihn für normale Darts zu nutzen macht das Ganze schon deutlich interessanter. Außerdem ist die von hinten zu ladende Trommel natürlich auch einfach echt stylisch. Bisher der wohl beliebteste Ultra Blaster.

Ultra Four

Der dritte geleakte Blaster der Ultra Serie ist der Ultra Four. Ein Einzelschuss-Blaster, der erstmal an Firestrike und Co. erinnert. Der Blaster ist aber für einen frontlading Einzelschussblaster sehr kompliziert aufgebaut. Der Vorteil ist, dass die Spannstange, die man hinten aus dem Blaster zieht, automatisch wieder nach vorne gezogen wird. Der Nachteil ergibt sich durch die dafür notwendigen Zahnräder und weitere Schwachstellen, die ein starkes Modifizieren verkomplizieren. Eine Besonderheit ist, dass Aufgrund der Beschaffenheit der Ultra Darts der Blaster nicht mit einem klassischen Lauf arbeitet, sondern mit einem weiten Lauf der eine Engstelle nah der Mündung hat. Etwas, das von Moddern schon lange gemacht wird, hat so das erste Mal in einen neuen Blaster Einzug gehalten.

Quelle: Honest Review: Nerf Ultra 4

Ultra Five

Die Ultra Five ist technisch vergleichbar mit der Mega Magnus. Ein Toploader mit integriertem Magazin für 4 Darts. Keine weiteren Besonderheiten. Die Form eignet sich sicherlich für das ein oder andere Cosplay Prop im SciFi bereich aber das war es wohl auch. Genau wie alle anderen Blaster der Ultra Serie hat der Blaster nur eine hübsche Seite mit Goldenem Logo und Zierstreifen während die zweite Seite recht nüchtern aussieht.

Quelle: Honest Review: The Nerf ULTRA 5 (An Ultra Magnus)

Ultra Darts

Wenden wir uns den Darts zu. Die neuen Ultra Darts sind größer als Elite Darts, aber kleiner als Mega Darts. Im Gegensatz zu den bisherigen Darts sind die Ultra Darts nicht hohl, sondern solide. Auch ist es nicht der typische Nerf Schaumstoff, der Nerf seinen Namen gegeben hat (Non expandable recreational Foam) sondern ein deutlich festerer. Auf den Fotos sieht es fast wie Styropor aus, was die ersten Reaktionen sehr negativ beeinflusst hat. Die ersten Tests zeigen jedoch, dass es sich um irgendeine Art von Schaumstoff handelt, der zwar härter ist als das von Darts bekannte Material, aber nicht so fest und spröde wie Styropor. Auch die Form ist neu, da der Dart am Ende eine Art Finnen besitzt. Ob diese den Dart stabilisieren oder nur ein optisches Gimmick sind, wird unter Hobbyphysikern in der Dartblaster Community lebhaft diskutiert. Die am weitesten verbreitete Meinung ist jedoch, dass die Darts spezifisch so designt wurden, dass sie möglichst schwer zu kopieren sind, um gegen die Konkurrenz von kompatiblen Darts vorzugehen. Die Darts scheinen aber insgesamt zu leicht und Windanfällig zu sein. Trotz hoher Mündungsgeschwindigkeiten, die mit Rival Blastern vergleichbar sind, fliegen die Darts weder präzise noch weit.

Das generelle Feedback ist bisher eher verhalten bis negativ, dass liegt wohl vor allem am stolzen Preis von 50ct pro Dart und der geringen Anzahl an kompatiblen Blastern. Nur die Zeit kann zeigen, wie sich das neue Kaliber in das Nerf-Sortiment einfügt.

Weitere Ultra Blaster

In diesem Sinne können wir gespannt warten, was die Ultra Serie noch bieten wird. Aktuell sind neben Ultra One, Two und Four und Five weitere Namen und Preise für den US Markt bekannt. Im Kassensystem einer großen Einzelhandelskette wurden die Ultra Three (29,99$) und die Ultra Outlaw (24,99$) gefunden. Weitere Details sind allerdings noch nicht bekannt, auch wenn viele hoffen, dass sich hinter dem Namen „Outlaw“ einen Revolver mit Spanhammer wie die Hammershot verbirgt.

Was soll man also erwarten?

Fürs erste scheint die Ultra Serie eine Nische zu werden für Blaster, die aus der Verpackung etwas besser performen als Elite Blaster aber keinen Ersatz bieten für einen gemoddeten Blaster. Die Werbung für die Ultra One ließ vermuten, dass der Blaster im Gegensatz zu den aktuellen Modellen der anderen Nerf Serien wieder ordentlich von beiden Seiten lackiert sein würde. Die Realität zeigt allerdings, dass das Nerf Logo nur einseitig vorhanden ist und auch der goldene Ultra Schriftzug nur auf einer Seite golden ist. Hier verschenkt Hasbro in meinen Augen viel Potenzial. Es passt auch nicht zum pompösen Auftreten rund um den Ultra One Release.

Denn das Drumherum, um den Release in den USA war wirklich beeindruckend. Es gab eine sehr aufwendige Launch Party in New York mit Wettbewerben und vergoldetem Blaster. Gefolgt von einem auf YouTube episodenweise veröffentlichten Wettschießen um richtig viel Preisgeld. Das ganze Tamtam zeigt, dass man bei Hasbro großen Wert auf Nerf als Marke legt, was für die Dart Fans insgesamt natürlich etwas Positives ist!

Wer sich selbst ein Bild machen will muss sich wohl noch gedulden oder die Blaster aus den USA importieren. Ein Release in Deutschland war für das Frühjahr angekündigt, es gibt allerdings widersprüchliche Informationen.

Um die Wartezeit zu verkürzen empfehle ich die Kategorie Neu auf Blasterparts!

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